Eine nachdenkliche Geschichte

Bitte nehmt euch die Zeit, diese Zeilen zu lesen!
Dauert nur 3 Minuten und tut nicht weh !
Denk doch bei der nächsten Heimfahrt mal an diese Geschichte: Mujo schaute kurz noch einmal auf das Tachometer, bevor er langsamer
wurde: 79 innerhalb einer Ortschaft. Das vierte Mal in 4 Monaten.
Wie konnte ein Typ denn so oft erwischt werden? Als er sein Auto auf
10 km/h
abbremste, fuhr Mujo rechts ran.
Der Polizist, der ihn angehalten hatte, stieg aus seinem Auto aus. Mit
einem dicken Notizbuch in der Hand. Mujo? Mujo aus dem Dolac?
Suljo sank tiefer in seinen Sitz.
Das war nun schlimmer als der Strafzettel. Ein geferliche Bulle
erwischt einen Typen aus seiner eigenen Cafe. Einen Typen, der etwas
Angespannt war, nach einem langen Tag im Büro. Einen Typen, der morgen
Golf spielen wollte. Als er aus seinem Auto sprang, erblickte er den
Polizisten, den er jeden Sonntag in der Cafe sah. Er hatte erst nur
den Mann in Uniform gesehen.
“Hi Mujo. Komisch, dass wir uns so wieder sehen!”
“Hallo Suljo.” Kein Lächeln.
“Ich sehe du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, um
meine Frau und Kinder zu sehen.”
“Ja, so ist das.” Mujo, der Polizist schien unsicher zu sein.
“Ich bin in den letzten Tage erst sehr spät aus dem Büro gekommen. Ich
denke auch, dass ich die Verkehrsregeln nun mehr als einmal gebrochen
habe.” Mujo war nervös und ungeduldig. ” “Verstehst du, was ich meine ?”
“Ich weiß, was du meinst. Ich weiß auch, dass du soeben ein Gesetz
gebrochen hast.”
Aua. Dies geht in die falsche Richtung. Zeit die Taktik zu ändern. “Bei
wie viel hast du mich erwischt?”
“Siebzig. Würdest du dich bitte wieder in dein Auto setzen?”
“Ach Suljo, warte bitte einen Moment. Ich habe sofort auf den Tacho
geschaut, als ich dich gesehen habe! Ich habe mich auf 65 km/h
geschätzt!” Mujo konnte mit jedem Strafzettel besser lügen.
“Bitte Mujo, setz dich wieder in dein Auto.”
Genervt quetschte Mujo sich durch die noch immer offene Türe. Ein Knall
und die Tür war zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett. Suljo war
fleißig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte Suljo nicht
Führerschein und Papiere sehen? Was auch immer der Grund war, es würden
einige Sonntage vergehen, bis er sich in der Cafe wieder neben diesen
Polizisten setzen würde.
Suljo klopfte an die Tür. Er hatte einen Zettel in der Hand. Mujo
öffnete das Fenster, maximal 5cm, gerade genug, um den Zettel an sich zu
nehmen. Mujo gab ihm den Zettel durch. “Danke.” Mujo konnte die
Enttäuschung nicht aus seiner Stimme halten. Suljo setzte sich
wieder ins Auto ohne ein Wort zu verlieren. Mujo wartete und schaute
durch seinen Spiegel zu. Dann faltete er den Zettel auf. Was würde ihn
dieser Spaß wieder kosten?
Hej! Warte mal! War das ein Witz? Dies war kein Strafzettel.
Suljoi las:
“Lieber Mujo, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre
alt war starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist
zu schnell gefahren. Einen Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate
Knast und der Mann war wieder frei. Frei um seine Töchter wieder in den
Arm nehmen zu dürfen. Alle drei konnte er wieder lieb haben. Ich hatte
nur eine und ich werde warten müssen, bis ich in den Himmel komme, bevor
ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausendmal habe ich versucht
diesem Mann zu vergeben. Tausendmal habe ich gedacht, ich hätte es
geschafft. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss immer wieder
an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich. Und sei bitte
vorsichtig, Mujo . Mein Sohn ist alles was ich noch habe. Gruß Suljo”
Mujo drehte sich um und sah Suljo Auto wegfahren. Er fuhr die
Straße wieder runter. Mujo schaute bis er nicht mehr zu sehen war. Erst
ganze 15 Minuten später fuhr er langsam nach Hause. Er betete um
Verzeihung und zu Hause angekommen nahm er seine überraschte Frau und
Kinder in den Arm und drückte sie ganz fest.
Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt.
Dies ist eine sehr wichtige Nachricht, bitte gib sie weiter an alle anderen Freunde.
Fahr vorsichtig und mit Verständnis anderen gegenüber.
Vergiss nie, Autos kann man wieder kaufen – so viele man will.
Menschenleben aber ….
Schon komisch, man bekommt 1000 “Witze” per Email zugeschickt und sie
verteilen sich wie ein Feuer, aber wenn man anfängt nachdenkliche Briefe
zu versenden, die auf das Leben anspielen, denken die Menschen zweimal
nach bevor sie diese verteilen.

dolac222
volim ovaj rezim kada svi rade a ja lezim

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